2012 Nichts als Kuddelmuddel

Zum 50-jährigen Jubiläum der Laienspielgruppe Helsa im Jahr 2012 wollten wir etwas Besonderes auf die Beine stellen - und ziemlich schnell war klar: mit „Nichts als Kuddelmuddel“ – eine Komödie in zwei Akten von Jürgen Hörner – haben wir die richtige Entscheidung getroffen!

Dass diese Komödie bereits vor 16 Jahren schon einmal aufgeführt wurde, machte es nicht weniger interessant – im Gegenteil: Dieses Stück ist einfach anders und sehr originell. Einige Rollen wurden sogar von denselben Spielern besetzt, die damals schon aufgetreten sind, andere wurden neu vergeben. 

Insgesamt können wir nun auf vier sehr gelungene Vorstellungen zurückblicken – zwei Mal im Dezember 2012 und zwei Mal im Januar 2013. Diese wurden auf der Bühne in „unserem“ Saal des König-von-Preußen gespielt und mit viel Applaus sowie etlichen „Lachern“ aus dem Publikum belohnt. So kam es, dass einige Zuschauer sogar ein zweites Mal gesehen wurden...

Auch das „Drumherum“ spielt bekanntlich eine Rolle: Sehr zufrieden waren die Besucher mit der gemütlichen Atmosphäre in einem warmen und winterlich dekorierten Saal. Wie auch im letzten Jahr haben wir in dieser Saison in Eigenregie die Bewirtung der Gäste übernommen. Ein bereits eingespieltes Team übernahm die Vorbereitung und den Verkauf von leckeren kleinen Speisen, sowie verschiedenen Getränken vor und nach jeder Aufführung, sowie in der Pause. Ein herzliches Dankeschön sei hierbei an alle Helfer weitergegeben. Das „Theaterstübchen“ war wie im letzten Jahr ein toller Erfolg!

Das Theaterstück: Hinter dem Schwank „Nichts als Kuddelmuddel“ verbergen sich Szenen, die der Zuschauer in einer „normalen Vorstellung“ nicht zu sehen bekommt. Wie der Titel schon aussagt, herrscht tatsächlich ein heilloses Durcheinander auf..., vor..., neben... und hinter der Bühne. Der Zuschauer erlebt in diesem Stück die „Generalprobe“, in der die Wahrsagerin Madame Kassandra (authentisch dargestellt von Regina Müller) Probleme mit ihrer Putzhilfe Frau Säuberlich und Kundinnen wie Frau Buchfink (schrilles Duo: Elke Winkel und Karina Bartram) sowie dem Techniker der Telekom - Herrn Werner Buchfink - hat (ausgezeichnet: Burghard Winkel). Selbst den Souffleur (in diesem Jahr: Frank Bartram) hält es nicht mehr auf seinem Platz. Er muss für die Unzulänglichkeiten des Bühnentechnikers (gespielt von HaPe Ludwig) herhalten. Requisiten fehlen und müssen ersetzt werden, Auftritte werden verschlafen, der Text sitzt überhaupt nicht ... und der Regisseur und darstellender Fensterputzer (unter anderem ein zweites Mal gespielt von Frank Müller) ist mehr als verzweifelt! Kurzum: die Generalprobe geht gründlich in die Hose. Aber wie heißt es so schön? „Wenn die Generalprobe danebengeht, klappt in jedem Fall die Premiere!“ 

Genau diese Premiere konnte man im zweiten Akt sehen. Das Publikum tobte, weil es feststellen musste: Manchmal kommt es nun doch schlimmer, als man denkt! 

Vielen Dank an die Spielerinnen und Spieler, die etliche Lachmuskeln aktivieren konnten!

In dieser Saison bedanken wir uns außerdem herzlich bei Spielleiter Hans-Peter Ludwig, unserer „echten“ Souffleuse Greti Müller, den Verantwortlichen für Technik- und Bühnengestaltung, dem „Maske-und-Kostüm-Team“, den „Aktiven des Theaterstübchens“ sowie allen helfenden Händen auf..., vor..., neben... und hinter der Bühne für ihre tolle Arbeit und unbezahlbare Unterstützung!

Wir freuen uns sehr über die gelungene Saison 2012/13 und haben diesen Erfolg bei unserem „Aktiven-Dank-Essen“ im „Goldenen Adler“ in Wickenrode ordentlich gefeiert. 

Unsere gespielten Stücke

1962 Familienanschluß

1983 Mama ist dagegen - Papa ist dafür

1981 Der Schwanz der mit dem Hund wedelt

1995 Und das am Hochzeitsmorgen

1991 Love Jogging

1990 Keine Leiche ohne Lily